Biographie

 

Vougar Aslanov wurde 1964 in Geranboj (Aserbaidschan) geboren. Er studierte von 1982 bis 1983 und von 1985 bis 1990 an der Fakultät für Literatur (aserbaidschanische, russische und ausländische [europäische und amerikanische] Literatur) der Bakuer Staatsuniversität. Von 1983 bis 1985 war er Soldat der Sowjetarmee. Nach dem Studium, ab 1990 war er für verschiedene allgemeine und literarische Zeitungen wie „Tereggi-Tetis", „Addym", „Wyschka", „Jol" in Baku tätig. 1995 gründete er die literarische und allgemeine Zeitung „Kompas", 1996 die Informationsagentur „Samt". 1997 wurde in Baku sein Erzälband "Der Milchmann", 1999 sein zweites Buch „Ein amerikanischer Spion in Aserbaidschan" veröffentlicht. Seit 1998 lebt in Deutschland. In Deutschland setzte Aslanov seine schriftstellerische und journalistische Tätigkeit fort. Seine Artikel wurden in den Zeitschriften „Wostok"  und "Kulturaustausch" in den Zeitungen „Frankfurter neue Presse", "Frankfurter Rundschau",  "Neues Deutschland", taz, Salzburger Nachrichten, Thüringer Allgemeine, Volksstimme, Schweriner Volkszeitung, Mittelbayerischer Zeitung usw. veröffentlicht. Er hatte Volontariat bei der Lokalzeitung „Nassauische Neue Presse" gehabt, in der er einige Artikel über die Probleme der Ausländer und der Integration veröffentlicht hatte. Aslanov hält auch Vorträge über die wirtschaftliche und politische Situation in Aserbaidschan, im Kaukasus, in Zentralasien, Russland usw. Auch Autorenlesungen von Aslanov haben in vielen Städten Deutschlands stattgefunden.

2007 wurde beim Berliner Verlag "Wostok" sein Erzählband "Auf den Baumwollfeldern" veröffentlicht. Im Frühjahr 2011 erscheint beim "Wostok" Aslanovs Roman über böse Schikane in der Sowjetarmee und und den sowjet-afghanischen Krieg "Die verspätete Kolonne".

Aslanov ist seit 2007 Mitglied der Literaturgesellschaft Hessen und seit Anfang 2009 des Verbands der deutschen Schriftsteller (VS).